Der Kia - Die Presse über uns

Seltos - Ein Nützling im Avantgarde-Look

Ein Nützling im Avantgarde-Look sei der neue Kia Seltos, der die Lücke zwischen Niro und dem größeren Sportage schließen soll. Das berichtet „autoBILD“ (Ausgabe 30/2026). Er trete auf wie ein Elektro-SUV, sei aber ein Benziner.
Der Seltos trete mit seinen 4,43 Metern Länge in der beliebten Klasse der C-Segment-SUV an, sei also ein Konkurrent von Skoda Karoq, Seat Alteca, VW T-Roc, Renault Symbioz, Honda HR-V oder auch Toyota Corolla Cross - viel Konkurrenz, aber schon das Format verspreche Bestseller-Potenzial.
„Man zieht am sicherheitstechnisch etwas prekären Klapp-Türgriff, nimmt Platz in angenehmer, weder Hinabsteigen noch Hinaufklettern erfordernder Sitzhöhe - und wähnt sich in einem Elektroauto: zwei Bildschirme à 12,3 Zoll-Diagonale, dazwischen ein kleiner Extra-Bildschirm für Heizung/Klima, wobei die Temperatur ganz konventionell über Tasten geregelt wird. Der sogenannte Premium-Relaxation-Sitz (der Fahrersitz wird per Knopfdruck zum Liegesitz), der zeitfressende Ladepausen erholungstechnisch nutzbar machen soll, ist ebenso eine Übernahme aus den Stromern wie die Luftigkeit der gesamten Gestaltung“, erläutert das Magazin.
Der getestete 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit 180 PS mit Siebengang-Doppelkupplungsautomatik habe sich während der Fahrt ganz konventionell gegeben. Dieser Antriebsstrang gehe in Sachen Ansprechen und Dosierbarkeit in Ordnung. Die Lenkung des Familien-SUV gebe sich etwas synthetisch, aber nicht zu indirekt - auf unspektakuläre Weise angenehm, wie auch die ausgewogen-straffe Federung ohne augenfällige Schwächen.
„Ein echtes Highlight ist der Komfort in der zweiten Sitzreihe: Die Fondlehnen-Neigung lässt sich in neun Stufen verstellen, ganz einfach per Hebel seitlich der Sitzfläche - sehr bequem. Ins Bild der Nutzwertigkeit des gesamten Konzepts passt auch der variable Ladeboden, der in der oberen Ebene eine nahezu ebene Ladefläche mit der umgeklappten Fondlehne ergibt“, heißt es in dem Bericht.
„Der Kia Seltos wird seinen Weg machen: praktisches Format, ein erfrischend normaler Benziner ohne Bedienungs-Extravaganzen, Preis noch angemessen - eine selten gewordene Kombination“, urteilt „autoBILD“ und vergab am Ende vier von fünf möglichen Sternen.  (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, August 2026)

Seltos - Ein pfiffiges Familienauto

„Mit dem Seltos will Kia künftig auch bei uns im Boom-Segment der handlichen SUV mitmischen. Dafür gibt es den Look der Elektromodelle, unter dem Blech aber klassische Kost und erfreulich familienfreundliche Preise“, lobt „autoBILD“ (Ausgabe 22/2026) nach einer ersten Testfahrt mit dem neuen Modell.
Die Koreaner würden vor allem auf das Design ihrer Elektro-Popper setzen und den 4,43 Meter langen Seltos genauso kleiden wie den EV2 oder den EV3. Auch hier gebe es einen kantigen Auftritt, die knochenförmige, diesmal natürlich offene Kühlermaske und die markanten Scheinwerfer - selbst wenn unter dem Blech ein Benzintank montiert ist statt einer Batterie.
„Auch innen kann man bei dem koreanischen Herausforderer ein bisschen durcheinander kommen. Schließlich sieht das Cockpit ebenfalls stark nach EV aus. Hier wie dort gibt es den großen Bildschirm bis weit über die Mittelkonsole, auf dem die Kia-KI in allen Dingen des Alltags berät und jede Menge Apps einspielt. Und genau wie im EV2 gibt es für analoge Zeitgenossen trotzdem noch jede Menge Schalter und Tasten - bis hin zum Wählhebel der Automatik“, berichtet das Magazin.
Zu der bei 2,69 Metern Radstand ganz soliden Beinfreiheit kämen bekannte Finessen wie die auch von hinten gut erreichbare Verstellung des Beifahrersitzes oder reichlich USB-Ports. Eine um stolze 24 Grad verstellbare Neigung der Rücklehne ermögliche wahlweise komfortables Reisen oder schaffe hinten Platz wie im Kofferraum eines Kombis. „Nicht umsonst passen 536 Liter hinter die natürlich elektrisch aufschwingende Klappe.“
Magnetspule oder Zündfunke - selbst das Losfahren sei im Seltos ein bisschen irreführend. Dann das handliche SUV starte flüster-leise, aber erfreulich zackig, weil rein elektrisch. Denn es gebe den Kia auch als Hybrid (mit 154 PS Systemleistung für den Fronttriebler und 178 PS für den Allradler). Alternativ - und vor allem direkt zum Start - biete Kia auch einen reinen Benziner an. Dann bekomme der Vierzylinder einen Turbo, die Leistung klettere auf 180 PS, das maximale Drehmoment liege bei 265 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 gelinge im besten Fall in 8,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liege bei 208 km/h.
„Damit ist der Benziner nicht nur stärker und obendrein die günstigere Wahl, sondern klingt auch noch besser und macht den Kia doch plötzlich wieder zum Hitkandidaten. Bemerkenswert dabei: Beide Modelle gibt es auch mit Allrad, den sich viele Konkurrenten wie Opel Mokka oder Ford Puma inzwischen verkneifen“, betont „autoBILD“. Kia dagegen habe dafür extra eine elektrische Hinterachse entwickelt. Und genau wie bei den Elektroautos könne man auch den Akku des Hybrids als Powerbank anzapfen.
Kia ziele mit dem Seltos mitten in den Markt und biete ein ebenso pfiffiges wie praktisches Familienauto. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der Seltos nicht bald zum Hitkandidaten in den deutschen Städten wird.“  (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juni 2026)

Seltos - Praktische Größe und hoher Alltagsnutzen

„Der Seltos könnte ein Auto sein, auf das viele Kunden gewartet haben.“ Zu diesem Urteil kommt „auto, motor und sport“ (Ausgabe 13/2026) nach einem Fahrtest. Der Neue habe eine praktische Größe, hohen Alltagsnutzen, einen effizienten Benzinhybrid und eine umfassende Ausstattung zu einem ordentlichen Preis, inklusive sieben Jahre Garantie.
Interfamiliär platziere er sich zwischen Stonic und Sportage und ziele auf Platzhirsche wie den Skoda Karoq. Erhältlich sei er als Hybrid-Benziner, als Turbo- oder Saugmotor-Hybrid, mit Vorderradantrieb, konventionellem Allrad oder einer elektrisch angetriebenen Hinterachse beim Hybrid 4WD. Hinzu kämen Getriebevarianten in Form von Sechsgang-Handschaltung sowie Siebengang-Doppelkuppler.
„Auf 4,43 Metern Länge mit fünf Sitzen und ohne irgendwelche Variabilitäts- oder Techniktricks dürfte der SUV im besten Sinne normale Kunden ansprechen. Die aber ruhig europäische Ansprüche stellen dürfen - denn einfach so die Korea-Respektive Weltvariante auf German Autobahn oder anspruchsvolle Landstraßen loszulassen, wäre Kia zu trivial. Der Seltos musste ins Trainingslager nach Europa“, berichtet das Magazin.
Der erste Eindruck beim Fahren? Unspektakulär. Man logiere bequem, blicke auf drei logisch aufgeteilte und strukturierte Bildschirmdisplays unter einem Breitband-Deckglas - das kleinere der drei bediene die Klimaanlage. „Den Innenraum möblieren die Koreaner zwar mit hohem Hartplastikanteil, jedoch geschmackssicher, routiniert und in durchweg angenehmer Qualität. Bei Dunkelheit darf man mit 64 Ambientefarben herum experimentieren, bei jeder Helligkeit kann man sich mit dem findigen KI-Assistenten unterhalten, heißt es in dem Bericht. Hinzu kämen gut zugängliche Ablagen vorn samt Handy-Ladeschale und 536-Liter-Standard-Kofferraum (maximal 1511 Liter) hinten, unterstützt von der um 24 Grad neigungsverstellbaren Rückenlehne.
Auf der Landstraße zeige der SUV seinen gelassenen Charakter. Komfort und Fahrsicherheit seien ihm wichtiger als feurige Beschleunigung, quer wie längs. Die Kombination aus sanft abgestimmter Federung und Dämpfung und alltagsorientierter Bereifung zeige dem Piloten mittels Karosseriebewegung und zarten Untersteuerns in Kurven behutsam die Grenzen auf. „Wirklich langsam ist der Seltos nicht, doch ohne spürbare Sport-Attitüde. Die Lenkung mit passender Unterstützung führt problemlos, erzählt dem Fahrer, was er wissen muss - nicht mehr und nicht weniger. Das Bremspedal passt ebenfalls“, so der Eindruck von „auto, motor und sport“. Vor allem filtere der Koreaner Unebenheiten durchaus sorgfältig weg, pflüge angemessen schwungvoll über Land- und Nebenstraßen sowie durch den Stadtverkehr, wo er selbst Temposchwellen gekonnt den Schrecken nehme. Alles unterhalb Autobahn-Tempo sei das bevorzugte Habitat des von „auto, motor und sport“ gefahrenen Basis-Hybrid. Er laufe bei niedriger und mittlerer Last überraschend kultiviert, kombiniere Verbrenner und E-Maschine unauffällig, fahre bisweilen kurz rein elektrisch und werde erst lauter, wenn er gefordert wird, typisch für diese Art von Antrieb. Fast schon untypisch niedrig sei der Startpreis von 34 190 Euro für Frontantrieb mit Schaltgetriebe.  (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juni 2026)

Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP:

Kia Seltos 1.6 T-GDI 2WD Benziner 132 bei 6.000 kW 6-Gang-Schaltgetriebe
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 6,9 l/100km, CO2-Ausstoß: 156 g/km, CO2-Klasse: F
Kia Seltos 1.6 T-GDI 2WD Automatik Benziner 132 bei 6.000 kW 7-Stufen-Automatik
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 7,0 l/100km, CO2-Ausstoß: 158 g/km, CO2-Klasse: F
Kia Seltos 1.6 T-GDI AWD Benziner 132 bei 6.000 kW 7-Stufen-Automatik
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 7,5 l/100km, CO2-Ausstoß: 169 g/km, CO2-Klasse: F

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


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