Der Kia - Die Presse über uns

EV2 - Überzeugt als effizienter Kleinwagen

Der Kia EV2 überzeugte im Test von „auto, motor und sport“ (Ausgabe 13/202) als effizienter Kleinwagen mit viel Platz, einfacher Bedienung, flottem AC-Laden und komfortablem Fahrwerk. Mit seinen 1601 Kilogramm Leergewicht sei er in Zeiten der Elektromobilität quasi ein Fliegengewicht. Er messe nur 4,06 Meter und bunkere lediglich 42,2 Kilowattstunden im Akku zwischen den Achsen, zwischen denen bemerkenswerte 2,57 Meter liegen.
Lob gab es für die Bedienung im Innenraum. Kia-typisch würden zahlreiche übersichtlich angeordnete und beleuchtete Tasten die Steuerung erleichtern. „Zwar versteckt sich das digitale Klimamenü für die Fahreraugen ungünstig hinter dem Lenkradkranz, doch für Tempomat und das Gebläse existieren separate Tippschalter. Per Touchdruck lässt sich das Menü zudem auf die gesamte Bildschirmbreite ausrollen. Ansonsten sind die Anzeigen übersichtlich und versorgen den Fahrer mit allen relevanten Informationen. Obwohl hier drin klassenüblich viel Kunststoff verbaut wird, bestofft Kia häufig anzufassende Flächen großzügig. Und auch die Verarbeitungsqualität wirkt sehr ordentlich - beim Kleinwagen keine Selbstverständlichkeit“, lobt das Magazin.
Das Raumangebot überzeuge nicht nur in der ersten Reihe, sondern auch im Fond, wo in der Testwagen-Konfiguration zur Not sogar drei Personen unterkämen. Klappt man die asymetrisch geteilten Rücksitzlehnen um, entstehe eine komplett ebene Ladefläche. Eine schmale und mit dem Ladeboden bündig abschließende Ladekante erleichtere zudem das Beladen. Das Ladevolumen im Gepäckraum betrage 403-1201 Liter mit verschiebbarer Rückbank (sonst 41 Liter weniger), die maximale Zuladung liege bei 489 kg,  750 kg dürften gezogen werden
Das Laden an der Wallbox gelinge gut. Hier ziehe der kleine Kia mit 22 kW (optional) Strom, am Schnelllader schaffte er im Test maximal 115 kW. Mittels V2L-Adapter könne der EV2 auch Strom abgeben.
„Die Synchrommaschine an der Vorderachse mit 108 kW und 250 Nm werkelt ziemlich effizient. Rund 16 kWh Verbrauch pro 100 km bescheren dem KIa auf unserer Eco-Runde ordentliche 276 Reichweite, im Test sind es mit 19,5 kWh/100 km immerhin 229 Kilometer. Auf der Autobahn schmilzt die Reichweite zwar schneller, doch bleibt der doppelt verglaste EV2 dabei mit maximal 161 km/h recht souverän und auch leise. Für längere Routen plant das Navi Ladestopps selbst und zügig ein“, erklärt „auto, motor und sport.
Das Fahrverhalten lasse sich vor allem als narrensicher beschreiben. Das Frontmotor-Layout verhindere zwar übertriebene Wendigkeit (10,9 m Wendekreis), doch das Fahrwerk sei sauber abgestimmt. Der ohnehin gute Federungskomfort werde mit mehr Zuladung sogar noch besser. „Wer über Landstraßen fährt oder den EV2 wie wir im Auftrag der Fahrsicherheit um die Pylonen scheucht (Slalom: 63,7 km/h) muss zwar mit einer feedbacklosen Lenkung klarkommen, sie agiert aber ausreichend präzise. Im Grenzbereich untersteuert der EV2 gutmütig, die elektronischen Helfer fangen ihn früh ein. Das ändert sich beim Drücken der ESP-off-Taste kaum. Aus Tempo 100 steht der kleine Koreaner nach guten 34,9 Metern (kalt), andersherum geht es in 8,8 Sekunden auf 100 km/h“, heißt es in dem Bericht. Als „top“ wurde die Rekuperation bewertet, die sich über die Lenkradwippen variieren lasse - von Freilauf bis Einpedalmodus. Zudem sei die Fahrassistenz für diese Klasse reichhaltig: Spurführer und Abstandshalter agierten verlässlich, und das Ein- und Ausparken funktioniere sogar von außen über den Schlüssel.  (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juni 2026)

EV2 - Komfortabel, clever und preislich attraktiv

Mit dem neuen Kia EV2 ist „auto, motor und sport“ (Ausgabe 9/2026) zum Fahrtest gestartet und zog anschließend ein positives Fazit. „Der neue kleine Kia ist antriebsseitig ein großer. Alltagskompetente Akkugrößen treffen auf ausreichend Leistung und ein unkompliziertes Fahrverhalten sowie auf Komfort- und Assistenzfeatures, die man im Kleinwagensegment nicht vermuten würde. Auch attraktiv: der Einstiegspreis.“
Der Neue werde auf Basis der globalen Universalplattform (E-GMP) gebaut, hier in der 400-Volt-Version, perfekt passend zum B-Segment-SUV, der serienmäßig Top-Zutaten besitze wie einen Abstandsregel-Tempomaten, diverse Kollisionswarner und weitere schützende Assistenten - und dazu viele Extras von der lade-strategischen Navigation und dem Autobahn-Assistenten über Doppelverglasung und Sitzventilation bis hin zum fernbedienbaren Ein- und Ausparken.
Antriebsseitig statte Kia die Basisversion mit einem 42,2 kWh großen LFP-Akku und 108-kW-Motor (Reichweite 217 Kilometer) aus. Die teurere Reichweiten-Version (ab Sommer erhältlich) verfüge über einen 61-kWh-NMC-Akku und den 100 kW-Antrieb und soll bis zu 453 Kilometer weit stromern - und das überraschend leise dank diverser Akustikmaßnahmen wie etwa spezieller Dämmmatten, die störende Frequenzen absorbieren.
„Im Inneren des EV2 logiert es sich auf bequemen Sitzen in praktischem Package mit reichlich Ablagen. Das Platzangebot vorn ist klasse, hinten klassengerecht, die Oberflächen sind hartplastik-lastig, doch ordentlich gemacht und gegen Aufpreis mit Stoffbezügen verwohnlicht. Über das Armaturenbrett spannt sich der Kia-übliche Panorama-Bildschirm mit drei aufgeteilten Displays unter gemeinsamem Deckglas samt klar gestalteten Grafiken“, erläutert das Magazin. Wie gehabt überzeuge der Mix als Touchscreen und physischen Tasten und Reglern samt logischer Bedienstruktur. Clever sei, dass die Basis auf ein Bord-Navi verzichte und dafür das Smartphone einspanne.
Überhaupt richte Kia seinen Basis-Stromer pragmatisch mit 16-zölligen Stahlrädern, vier Sitzen und einer einfachen Klimaanlage ein. Zudem seien drei unterschiedliche Rücksitz-Konfigurationen erhältlich: zwei Sitze starr, drei starr, zwei einzeln verschiebbar; dahinter 403 Liter Standard-Kofferraum, bis zu 1200 Liter maximal.
„Wir stromern derweil über die Landstraße und registrieren den ordentlichen Komfort des mit einer Verbundlenkerachse und konventionellen Dämpfern ausgerüsteten 1,6-Tonners. Er rollt mit seinen optionalen 18-Zöllern angenehm ab, schluckt Unebenheiten mindestens klassengerecht“, lobt „auto, motor und sport“. Das generelle Fahrverhalten passe und lasse sich über unterschiedliche Modi anpassen. Überzeugend: das Pedalgefühl und die Rekuperation von freiem Rollen bis One Pedal. Ebenso wie der Charakter der Synchronmaschine: statt mit massivem E-Punch zu überraschen, ziehe sie mit 250 Newtonmetern schön dosierbar an.
An der Wallbox ziehe der kleine Kia mit bis zu 22 kW. Am Schnelllader mit 118 kW dauere es von 10 auf 80 Prozent SOC etwa eine halbe Stunde. „Überdies beherrscht er neben Plug and Charge auch bidirektionales Laden, kann also externe Verbraucher bedienen oder je nach Ausstattung sogar als mobiler Stromspeicher herhalten“, heißt es in dem Bericht. Anhänger dürften bis zu 750 Kilogramm wiegen.  (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, April 2026)

EV2 - Ein starkes Angebot

Vier Sterne gab es für den neuen Kia EV2 von „autoBILD“ (Ausgabe 14/2026) nach einem Fahrtest. Auch wenn er fahrdynamisch kein Überflieger sei, präsentiere er sich technisch mutig. „In Kombination mit den fairen Preisen ist der EV2 ein starkes Angebot. Er muss VW und Skoda nicht fürchten“, so das Urteil.
Adaptiver Tempomat, Totwinkelwarner, zwei 12,3-Zoll-Bildschirme und ein automatisch abblendender Innenspiegel - was hier aufgezählt wird, sei im kleinsten Elektro-Kia nicht optional, sondern serienmäßig an Bord. Bei der Ausstattung würden die Südkoreaner also schon mal einen raushauen.
„Der neue EV2 soll gegen die ebenso kompakte, vollelektrische Konkurrenz à la VW ID. Cross und Skoda Epiq antreten - wenn die denn mal kommt. Kia ist schneller, die Serienproduktion startet bereits im April. Gefahren sind wir zunächst die kleinere Variante mit 42,2 kWh großem LFP-Akku. Der größere NMC-Akku (61 kWh) folgt im Juli, die günstige Basisversion zum Einstiegspreis soll erst ab Oktober verfügbar sein“, erläutert das Magazin.
Auf der Straße mache der EV2 schon jetzt einen ordentlichen Eindruck. Das Fahrwerk sei klar auf Komfort ausgelegt, entsprechend deutlich fielen Wank- und Nickbewegungen aus. Kurze Stöße wie bei Tempo-30-Hubbeln dürften noch etwas feiner gefiltert werden. Die Lenkung wirke eher indirekt übersetzt, lasse sich im Alltag aber gut dosieren. Der Antrieb mit seinen 146 PS reiche völlig aus, er ziehe den EV2 in 8,7 Sekunden auf Tempo 100, Schluss sei bei 161 km/h. Mit 18-Zoll-Rädern gebe Kia einen Wendekreis von nur 10,2 Metern an.
Deutlich spürbar werde, dass Kia den EV2 auch als Technologieträger versteht. „One-Pedal-Drive gehört zur Serienausstattung“, betont „autoBILD“. In Kombination mit dem optionalen Navigationssystem berücksichtige der Wagen beim Verzögern auch den Streckenverlauf und integriere eine Laderoutenplanung ins Infotainment. Dazu komme eine AC-Ladeoption mit bis zu 22 kW statt der üblichen 11 kW - gerade für Laternenparker ein echter Vorteil. So lade der kleine Akku in rund 2:35 Stunden von 10 auf 100 Prozent. Am Schnelllader seien bis zu 118 kW möglich, von 10 auf 80 Prozent würden dann etwa 29 Minuten dauern. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, April 2026)

Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP:

Kia EV2 61,0-kWh-Batterie; 99,5 kW (135 PS) Elektromotor Automatik
kombinierter Energieverbrauch: 16,3 kWh/100 km, CO2-Ausstoß: 0 g/km, CO2-Klasse: A
Kia EV2 42,2-kWh-Batterie; 108 kW (146 PS) Elektromotor Automatik
kombinierter Energieverbrauch: 15,5 kWh/100 km, CO2-Ausstoß: 0 g/km, CO2-Klasse: A

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


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